„Deals“ sind im politischen Geschäft zur Zeit hoch im Kurs. Aber das Phänomen ist nicht neu: Der Umgang mit Diktatoren – von rechten Generälen über kommunistische Generalsekretäre bis hin zu Autokraten – hat die bundesdeutsche Demokratie von Anfang an herausgefordert. Frank Bösch zeigt auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen, welche Interessen dabei öffentlich und in den Hinterzimmern im Spiel waren und über welche offiziellen und obskuren Kanäle Deals eingefädelt wurden. Er beschreibt, wie die Öffentlichkeit beeinflusst wurde, wie sie reagierte und wie unter gesellschaftlichem Druck allmählich Werte und Sanktionen eine größere Rolle spielten. Durch die Recherche entsteht „andere“ Geschichte der Bundesrepublik. Prof. Dr. Frank Bösch, Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam und Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF). Autor des SPIEGEL-Bestsellers „Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann“.
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