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Am Volk vorbei
Zur Krise der liberalen Demokratie
17.07.26 | 19:00 Uhr | anmelden
Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Demokratie sprechen? Jörg Baberowski blickt hinter die Kulissen und legt Illusionen offen. Dazu gehört die Erkenntnis, dass alle Beziehungen zwischen Menschen von Macht durchzogen sind, auch in der Demokratie. Und die Tatsache, dass diejenigen, die sich auf das Volk berufen, dem kritischen Blick derer standhalten müssen, die sie zu vertreten vorgeben. Anstatt den Widerspruch als unanständige Regung zu sehen, sollte man sich an die größte Stärke der Demokratie erinnern: dass sie es erlaubt, auch im Streit mit anderen im Einklang zu sein.
Mit
Prof. Dr. Joerg Baberowski
Jörg Baberowski ist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur russischen und sowjetischen Geschichte. 2012 erhielt er für sein Werk „Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt“ den Preis der Leipziger Buchmesse. Bildnachweis: Guido Werner
Termin
Fr., 17.07.26
19:00 – 20:30 Uhr
Ort
Evangelische Stadtakademie
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München
Kosten
9,00 €
Kooperationspartner
Sankt Michaelsbund

