Marian Offman: Mandelbaum

Kann eine deutsch-jüdische Existenz gelingen?

30.11.22
19:00 Uhr

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Auf dem Münchner Odeonsplatz marschiert eine Gruppe von Rassisten, Antisemiten und anderen rechten Schreihälsen auf. Umringt werden sie von Polizei und Gegendemonstranten, unter ihnen der jüdische Stadtrat Felix Mandelbaum. Dann ein Zusammenstoß in der Menschenmenge – ein Anschlag?

In seinem Roman „Mandelbaum“ hat Marian Offman autobiografische Prägungen und Erfahrungen als Jude in Deutschland, in München, nach der Shoa bis heute verarbeitet: Während sich der Lokalpolitiker Felix Mandelbaum in einer Gefängniszelle wiederfindet, flackern in seiner Erinnerung einzelne Phasen seines Lebens auf, über denen immer wieder die Frage aus dem Klappentext schwebt: „Kann eine deutsch-jüdische Existenz gelingen?“ Im Anschluss an die Lesung vertieft Prof. Dr. Stefan Wimmer im Gespräch mit dem Autor diese und andere Fragen.

Die Veranstaltung ist Teil der Nymphenburger Gespräche, einer Plattform für interkulturellen und interreligiösen Dialog. Der Roman „Mandelbaum“ ist 2022 im Volk Verlag München erschienen.

Termin
Mi, 30.11.22
19:00 Uhr

Ort
Haus der Kulturen und Religionen München, c/o Nazarethkirche München-Bogenhausen
Barbarossastr. 3
81677 München

Kosten
kostenfrei
Buchvorstellung

Marian Offman
geb. 1948 in München, war von 2002-2020 Stadtrat für die CSU und später für die SPD sowie Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde. Er engagiert sich leidenschaftlich gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und andere Formen gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit. Seit Oktober 2021 ist er Interreligiöser Beauftragter der Stadt München.

Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer
ist Ägyptologe, Orientalist, Hochschullehrer und Publizist. Seit 2016 ist er außerplanmäßiger Professor am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert er sich im interreligiösen Dialog, u.a. als Vorsitzender der Freunde Abrahams. e.V.

Marian Offman: Mandelbaum

Kann eine deutsch-jüdische Existenz gelingen?

30.11.22 | 19:00 Uhr


Auf dem Münchner Odeonsplatz marschiert eine Gruppe von Rassisten, Antisemiten und anderen rechten Schreihälsen auf. Umringt werden sie von Polizei und Gegendemonstranten, unter ihnen der jüdische Stadtrat Felix Mandelbaum. Dann ein Zusammenstoß in der Menschenmenge – ein Anschlag?

In seinem Roman „Mandelbaum“ hat Marian Offman autobiografische Prägungen und Erfahrungen als Jude in Deutschland, in München, nach der Shoa bis heute verarbeitet: Während sich der Lokalpolitiker Felix Mandelbaum in einer Gefängniszelle wiederfindet, flackern in seiner Erinnerung einzelne Phasen seines Lebens auf, über denen immer wieder die Frage aus dem Klappentext schwebt: „Kann eine deutsch-jüdische Existenz gelingen?“ Im Anschluss an die Lesung vertieft Prof. Dr. Stefan Wimmer im Gespräch mit dem Autor diese und andere Fragen.

Die Veranstaltung ist Teil der Nymphenburger Gespräche, einer Plattform für interkulturellen und interreligiösen Dialog. Der Roman „Mandelbaum“ ist 2022 im Volk Verlag München erschienen.


Mit

Marian Offman
geb. 1948 in München, war von 2002-2020 Stadtrat für die CSU und später für die SPD sowie Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde. Er engagiert sich leidenschaftlich gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und andere Formen gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit. Seit Oktober 2021 ist er Interreligiöser Beauftragter der Stadt München.

Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer
ist Ägyptologe, Orientalist, Hochschullehrer und Publizist. Seit 2016 ist er außerplanmäßiger Professor am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert er sich im interreligiösen Dialog, u.a. als Vorsitzender der Freunde Abrahams. e.V.


Termin
Mi, 30.11.22
19:00 Uhr

Ort
Haus der Kulturen und Religionen München, c/o Nazarethkirche München-Bogenhausen
Barbarossastr. 3
81677 München

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