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Faszination Namibia

Ein Land und seine Traumata

27.04.26
19:00 Uhr

Bildnachweis: nike159 auf Pixabay

Wer nach Namibia kommt, ist überwältigt von der Weite des Landes, beeindruckt von den unzähligen Zeugnissen vergangener Kulturen, könnte verwundert sein über die weithin sichtbaren Spuren deutscher Kultur und sprachlos angesichts der erbarmungslosen Kolonialherrschaft seinerzeit. „Deutsch-Südwestafrika“ war die einzige deutsche Kolonie, in der sich Siedler in größerer Zahl niederließen.

Henning Melber erzählt in seinem neuen Buch die Geschichte Namibias von den frühen Gesellschaften über die koloniale Unterdrückung und die demütigende Apartheid bis zur demokratischen Gegenwart. Ein eindrucksvolles, so kritisches wie hoffnungsvolles Porträt eines großen, endlich freien Landes, dessen Geschichte vielfältig mit der deutschen verwoben ist. Darüber kommen wir mit ihm und dem Schriftsteller Uwe Timm ins Gespräch, der sich in seinem Roman „Morenga“(1978) literarisch mit der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte in Südwestafrika beschäftigt hat.

Termin
Mo., 27.04.26
19:00 – 20:30 Uhr

Ort
Evangelische Stadtakademie
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Kosten
9,00 €

anmelden

Prof. Dr. Henning Melber
ist Politologe und Soziologe, war Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute in Uppsala und ist Extraordinary Professor in Pretoria und Bloemfontein. Als Jugendlicher nach Namibia gekommen, trat er 1974 der Befreiungsbewegung SWAPO bei, deren Mitglied er bis 2025 war. Er hat sich in wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Funktionen für Namibia eingesetzt und zahlreiche Publikationen zu Geschichte und Gegenwart des Landes vorgelegt. Bildnachweis: Mattias Sköld Nordic Africa Institute

Uwe Timm
erhielt für seine Romane und Erzählungen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2009 erhielt den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz.

Bildnachweis: nike159 auf Pixabay

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Ein Land und seine Traumata

27.04.26 | 19:00 Uhr | anmelden


Wer nach Namibia kommt, ist überwältigt von der Weite des Landes, beeindruckt von den unzähligen Zeugnissen vergangener Kulturen, könnte verwundert sein über die weithin sichtbaren Spuren deutscher Kultur und sprachlos angesichts der erbarmungslosen Kolonialherrschaft seinerzeit. „Deutsch-Südwestafrika“ war die einzige deutsche Kolonie, in der sich Siedler in größerer Zahl niederließen.

Henning Melber erzählt in seinem neuen Buch die Geschichte Namibias von den frühen Gesellschaften über die koloniale Unterdrückung und die demütigende Apartheid bis zur demokratischen Gegenwart. Ein eindrucksvolles, so kritisches wie hoffnungsvolles Porträt eines großen, endlich freien Landes, dessen Geschichte vielfältig mit der deutschen verwoben ist. Darüber kommen wir mit ihm und dem Schriftsteller Uwe Timm ins Gespräch, der sich in seinem Roman „Morenga“(1978) literarisch mit der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte in Südwestafrika beschäftigt hat.


Mit

Prof. Dr. Henning Melber
ist Politologe und Soziologe, war Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute in Uppsala und ist Extraordinary Professor in Pretoria und Bloemfontein. Als Jugendlicher nach Namibia gekommen, trat er 1974 der Befreiungsbewegung SWAPO bei, deren Mitglied er bis 2025 war. Er hat sich in wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Funktionen für Namibia eingesetzt und zahlreiche Publikationen zu Geschichte und Gegenwart des Landes vorgelegt. Bildnachweis: Mattias Sköld Nordic Africa Institute

Uwe Timm
erhielt für seine Romane und Erzählungen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2009 erhielt den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz.


Termin
Mo., 27.04.26
19:00 – 20:30 Uhr

Ort
Evangelische Stadtakademie
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

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